HWS-Trauma

Man unterscheidet ein direktes HWS-Trauma (z.B. durch Schlag auf den Nacken) von einem indirekten HWS-Trauma, welches ohne direkte Gewalteinwirkung auf Kopf und Hals entsteht.

Straßenverkehrsunfälle, insbesondere Auffahrunfall (sowohl Heckaufprall als auch Frontalkollision) und Arbeitsunfälle, gefolgt von Sportunfällen sind die häufigsten Ursachen für HWS- Trauma. Dabei entsteht eine gerichtete Beschleunigung des Rumpfes mit folgender gegenläufiger Kopfbewegung. Diese pathologischen Bewegungskombinationen führen oft zu hochgradigen Funktionsstörungen im Bereich der oberen HWS-Gelenke (s.g. Kopfgelenke) und auch zu begleitenden Läsionen der Bänder, die die Halswirbelsäule stabilisieren. Es entstehen mit der Zeit pathologische Stoffwechselveränderungen, die die Beschwerden der Betroffenen verstärken.

Typische Beschwerden nach einem HWS-Trauma sind:

  • Kopfschmerzen, meistens im Hinterkopf mit Ausstrahlung zum Auge oder Kiefergelenk
  • Nacken – und Schulterschmerzen
  • Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule
  • Nackenmuskelverspannungen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • extreme Müdigkeit.

Die Behandlung nach einem HWS-Trauma erfolgt durch

  • gezielte manualtherapeuthische und osteopathische Behandlung aller vorliegenden Funktionsstörungen
  • HWS-Trauma-Behandlungsprotokoll in Anlehnung an Dr. Bodo Kuklinski

 

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